Annette
Seit 1996 Ärztin — bis heute ihre Berufung. Zwanzig Jahre führte sie eine Privatarztpraxis und gab Menschen, die von der Schulmedizin aufgegeben wurden, Zuversicht und Perspektive. Die Ursache liegt selten dort, wo der Schmerz sich zeigt.
Live-Übungsgruppe online · 9 Wochen
Ab Dienstag, 12. Januar 2027, 19 Uhr · mit Annette & Herbert
Platz sichern →Dann bist du hier richtig. Nicht, weil mit dir etwas nicht stimmt. Sondern weil Gewohnheiten so funktionieren: In zwei bis vier Wochen sind sie da. Und genauso lässt sich ein neuer Weg anlegen.
Nur du weißt deinen nächsten Schritt.

Der achtgliedrige Pfad geht auf Buddha zurück. Rudolf Steiner hat ihn vor rund 100 Jahren in eine Form gebracht, die mitten im Alltag funktioniert. Es sind Achtsamkeitsübungen in einem sehr umfassenden Sinn.
Sie üben genau die Haltungen, mit denen wir uns sonst von uns selbst abschneiden: das ständige Urteilen, das Verwechseln von Meinung und Wahrheit, das Ausweichen, das Sich-Verlassen auf andere. Mit jeder Übung wächst die Sicherheit, deine eigenen Schritte zu gehen.
Über 20 Jahre haben wir uns jede Woche in einem Übkreis getroffen. Diese acht Übungen sind die Grundlage für das Leben geworden, das wir heute führen.

Warum in der Gruppe
Die Begeisterung am Anfang kennt jeder. Ein paar Tage später ist die Übung vergessen, und der Vorsatz verstaubt neben den anderen. Deshalb haben wir den Pfad nie allein geübt, sondern immer in einer Gruppe.
Wenn du weißt, am Dienstag trifft sich die Gruppe, dann magst du nicht dasitzen und sagen: Ich habe nicht dran gedacht. Und wenn wir uns treffen, fragen wir nicht, wer es vergessen hat. Wir fragen: Wer hat etwas erlebt mit dieser Übung?
Da passieren Wunder. Und jede Geschichte, die jemand erzählt, macht den anderen Mut, es selbst zu versuchen.
Erzählt in unseren Übungsgruppen
Eine Frau arbeitet an der Rezeption eines Altenheims. Eine Angehörige geht sie heftig an, für etwas, wofür sie gar nichts kann. Sie hört einfach zu, ohne zu urteilen, nicht in Worten, nicht in Gedanken, nicht im Gefühl. Am nächsten Tag kommt die Frau mit einer Schachtel Pralinen: „Noch nie hat mir jemand so zugehört.“
Samstagsübung · Auf Urteile verzichten
Eine Mutter merkt, dass ihre Tochter immer schweigsamer wird. Sie hört auf, nach der Schule zu fragen, zu kommentieren und die Lehrerin zu verteidigen. Sie sagt nur freundlich Hallo und hört zu. Nach zwei Tagen fragt die Tochter: „Mama, warum bist du so gut drauf?“
Samstagsübung · Auf Urteile verzichten
Wir lernen uns kennen, du bekommst den Überblick über den ganzen Pfad und nimmst die erste Übung mit.
Wir schauen zurück, was du erlebt hast, besprechen die nächste Übung und suchen einen Aspekt, den du in deiner Woche übst.
Nach neun Wochen sind die Übungen keine Vorsätze mehr, sondern ein Rhythmus, den du kennst und weitergehen kannst.
Wer euch begleitet
Ein Paar, seit 1992 verheiratet, dankbar für unsere drei Kinder. Wir geben nur weiter, was wir selbst leben.
Seit 1996 Ärztin — bis heute ihre Berufung. Zwanzig Jahre führte sie eine Privatarztpraxis und gab Menschen, die von der Schulmedizin aufgegeben wurden, Zuversicht und Perspektive. Die Ursache liegt selten dort, wo der Schmerz sich zeigt.
Kunsttherapeut und Waldorflehrer, mit einem besonderen Zugang zu Sucht: Was sucht ein Mensch hinter der Droge? Über zwanzigtausend Menschen hat er auf diesem Weg begleitet.
Höchstens 30 Plätze
9 Wochen Übungsgruppe
dienstags um 19 Uhr, vom 12. Januar bis 9. März 2027
Nein. Die Übungen sind ganz praktisch und für den Alltag gedacht. Steiners Originaltexte bekommst du dazu, aber du musst nichts davon vorher kennen.
Nein. Der achtgliedrige Pfad ist ein Weg, den du für dich gehst. Oft verändert sich das Miteinander dann ganz von selbst.
Die Übungen passieren in deinem Alltag, nicht zusätzlich. Dazu kommen ein paar Minuten am Abend, in denen du dir notierst, was du erlebt hast.
Kein Problem. Wir zeichnen jedes Treffen auf und stellen die Aufzeichnung in unsere Telegram-Gruppe. So kannst du in Ruhe nachschauen und die Übung der Woche trotzdem mitnehmen.
Das PDF zeigt dir die Übungen. Die Gruppe sorgt dafür, dass du sie wirklich übst, Woche für Woche, und dass du hörst, was andere damit erleben. Genau das ist der Unterschied zwischen Lesen und Erleben.
Wir sorgen dafür, dass du es neun Wochen lang tust.
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